Dschungelcamp-Gagen im Überblick

Dschungelcamp-Gagen im Überblick
Dschungelcamp: Diese zwölf Kandidaten hoffen auf den Sieg der 19. Staffel. © RTL / Hintergrund KI-generiert)

Dschungelcamp-Gagen 2026: Wer wie viel verdient und warum die Unterschiede so groß sind

Mit dem Start des Dschungelcamps werden die Gagen der Kandidaten öffentlich diskutiert. Das betrifft Realitystars und Prominente gleichermaßen und zeigt, wie hart der Markt für Aufmerksamkeit geworden ist.

Entscheidend ist dabei die ökonomische Logik hinter den Verträgen, weil Reichweite, Verhandlungsposition und Überraschungseffekt heute den Preis bestimmen.

Faktenblock

  • Start der neuen Staffel am 23. Januar

  • 12 Kandidaten, Siegprämie: 100.000 Euro

  • Zusätzlich zur Prämie erhalten alle Teilnehmer eine Antrittsgage

  • Gagen variieren laut Einschätzung zwischen rund 45.000 und 250.000 Euro

Wie die Gagen zustande kommen

Marktwert schlägt Bekanntheit

Ramón Wagner kennt die Verträge aus der Praxis: Er hat bereits sechs Promis in das RTL-Format gebracht, darunter Siegerin Djamila Rowe. Seine Einschätzung für 2026 zeigt ein klares Gefälle. Am unteren Ende sieht er Realitystar Ariel mit 45.000 bis 50.000 Euro, ähnlich wie Umut Tekin. Begründung: Wer öffentlich signalisiert, unbedingt teilnehmen zu wollen, schwächt seine Verhandlungsposition.

Ex-„Bachelor“-Kandidatin Samira Yavuz ordnet Wagner höher ein (60.000–70.000 Euro). Ausschlaggebend sei der Fremdgeh-Skandal um ihren Ehemann Serkan Yavuz. „Ohne diesen Vorfall hätte man sie nicht genommen“, sagt Wagner. Auch Eva Benetatou, die im Camp auf Yavuz trifft, liege je nach Verhandlungsgeschick bei 60.000–80.000 Euro.

Weitere Einschätzungen im Überblick

  • Patrick Romer: ca. 50.000 Euro

  • Stephen Dürr: 60.000–70.000 Euro, bei guter Verhandlung bis 80.000 Euro

  • Hubert Fella und Nicole Belstler-Boettcher: jeweils ca. 60.000 Euro

  • Hardy Krüger: über 100.000 Euro, aber wohl unter 200.000 Euro

  • Mirja du Mont: ca. 150.000 Euro

  • Simone Ballack: rund 180.000 Euro

Spitzenreiter ist laut Wagner Gil Ofarim. Gerüchte über 300.000 Euro hält er für überzogen, realistisch seien etwa 250.000 Euro.

Perspektiven

Produzentensicht:
Hohe Gagen zahlen Sender vor allem für Namen, „bei denen man nicht damit rechnet“, sagt Wagner. Sie bringen Aufmerksamkeit über die Reality-Blase hinaus.

Teilnehmer- und Branchenperspektive:
Für viele Realitystars steht weniger die Gage als die Plattform im Vordergrund. Reichweite bedeutet Anschlussverträge, Werbedeals und Social-Media-Kooperationen.

Warum jetzt?

Das Thema kommt hoch, weil mit dem Staffelstart die Vertragsdetails wieder öffentlich verhandelt werden. Kurzfristig entscheidet sich, welche Teilnehmer die Aufmerksamkeit prägen. Für Zuschauer wird sichtbar, wie stark Geld und Bekanntheit das Casting beeinflussen. Realistisch ist, dass die Gagen-Spanne weiter wächst.

Folgen

  • Zementierung der Ungleichheit: Große Namen treiben die Preise nach oben.

  • Strategiewechsel bei Realitystars: Teilnahme als Marketinginstrument.

  • Kostensteigerung für Sender: Top-Gagen werden zum Wettbewerbsfaktor.

  • Publikumsdebatte: Legitimität hoher Honorare bleibt umstritten.

Fazit:

Das Dschungelcamp ist längst mehr als Trash-TV. Es ist ein Markt, in dem Aufmerksamkeit, Kalkül und Geld verhandelt werden. Wer verstehen will, warum manche Promis ein Vielfaches verdienen, muss den Mechanismus dahinter kennen nicht nur den Ekel-Faktor.

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FAQ

Wie hoch sind die Gagen im Dschungelcamp 2026?
Sie reichen laut Einschätzung von etwa 45.000 bis rund 250.000 Euro – abhängig von Bekanntheit und Verhandlungsmacht.

Warum bekommen manche Kandidaten deutlich mehr Geld?
Weil sie seltene Zugpferde sind, die neue Zielgruppen erreichen und Quote versprechen.

Ist die Siegprämie in der Gage enthalten?
Nein. Die 100.000 Euro erhält nur der Sieger zusätzlich zur Antrittsgage.

Lohnt sich die Teilnahme für Realitystars trotz niedrigerer Gage?
Ja, vor allem wegen Reichweite und späterer Werbe- und Medienverträge.

Quellenliste

  • RTL Deutschland, Formatinformationen zu „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (Staffelstart, Prämien, Teilnahmebedingungen)

  • Interview mit Ramón Wagner, Künstlermanager, zitiert nach t-online

  • Eigene Recherchen und branchenübliche Marktvergleiche zu Reality-TV-Gagen in Deutschland

  • Frühere öffentliche Aussagen und Medienberichte zu Gagen bei „Promi Big Brother“ und „Promis unter Palmen“

  • Archivmaterial und Teilnehmerprofile aus dem deutschen Reality-TV-Umfeld

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