Soldaten sterben vor Kaserne
Zwei Soldaten sterben bei Unfall vor Kaserne rund 1.000 Haushalte ohne Strom
Bei einem schweren Verkehrsunfall in Alt Duvenstedt im Kreis Rendsburg-Eckernförde sind in der Nacht zu Montag zwei Männer ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizeidirektion Neumünster kam ihr Fahrzeug gegen 2.40 Uhr auf der K44 von der Straße ab und kollidierte mit einem Stromhäuschen. Für beide Insassen kam jede Hilfe zu spät.
Nach übereinstimmenden Medienberichten handelt es sich bei den Toten um Soldaten. Der Unfall ereignete sich nahe der Hugo-Junkers-Kaserne. Durch den Aufprall wurde eine Ortsnetzstation beschädigt oder zerstört. In der Folge fiel in mehreren Orten zeitweise der Strom aus.
Das Wichtigste in Kürze
Unfall: Ein Auto kam auf der K44 in Alt Duvenstedt von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Stromhäuschen.
Tote: Zwei Fahrzeuginsassen starben noch an der Unfallstelle.
Ort: Der Unfall ereignete sich nahe der Hugo-Junkers-Kaserne im Kreis Rendsburg-Eckernförde.
Folge: Rund 1.000 Haushalte waren zeitweise von Stromausfällen betroffen.
Status: Die genaue Unfallursache wird weiter ermittelt. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen.
Quelle: Polizeidirektion Neumünster, SH Netz laut Medienberichten, regionale Medien.
Auto kommt von K44 ab und prallt gegen Stromhäuschen
Nach Polizeiangaben war das Fahrzeug auf der K44, Krummenorter Heide, aus Richtung Fockbek kommend in Fahrtrichtung B77 unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Stromhäuschen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte nur noch der Tod der beiden Insassen festgestellt werden. Weitere Fahrzeuge waren nach bisherigem Stand nicht beteiligt. Die Unfallstelle wurde während der Aufnahme voll gesperrt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel wurde ein Sachverständiger eingeschaltet.
Stromausfall in mehreren Orten
Die Kollision hatte Folgen über die Unfallstelle hinaus. Nach Angaben regionaler Medien wurde die betroffene Ortsnetzstation so schwer beschädigt, dass die Stromversorgung in der Umgebung beeinträchtigt war. Betroffen waren demnach unter anderem Alt Duvenstedt, Fockbek, Hohn und Lohe-Föhrden.
Laut Berichten waren rund 1.000 Haushalte zeitweise ohne Strom. Ein Teil der Versorgung konnte offenbar bereits nach kurzer Zeit wiederhergestellt werden. Einzelne Haushalte mussten länger überbrückt werden, weil die zerstörte Station ersetzt werden musste.
Auch die nahegelegene Kaserne soll vom Stromausfall betroffen gewesen sein. Medienberichten zufolge wurde dort vorübergehend mit Notstrom gearbeitet.
Ursache noch nicht abschließend geklärt
Mehrere Medien berichten, das Fahrzeug sei offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen und der Fahrer habe möglicherweise die Einfahrt zur Kaserne verpasst. Offiziell bestätigt ist das bislang nicht abschließend. Die Polizei spricht weiterhin davon, dass der Unfallhergang Gegenstand der Ermittlungen ist.
Damit bleibt offen, warum der Wagen von der Straße abkam. Entscheidend werden nun die Auswertung der Unfallspuren, mögliche technische Befunde am Fahrzeug und das Gutachten des Sachverständigen sein.
Der Unfall zeigt zugleich, wie schnell ein einzelner Crash auch kritische Infrastruktur treffen kann. In Alt Duvenstedt führte die Kollision nicht nur zu zwei Todesfällen, sondern auch zu einem größeren Stromausfall im Umfeld.
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FAQ
Was ist in Alt Duvenstedt passiert?
In Alt Duvenstedt ist ein Auto auf der K44 von der Straße abgekommen und gegen ein Stromhäuschen geprallt. Zwei Insassen starben an der Unfallstelle.
Wer waren die beiden Toten?
Nach übereinstimmenden Medienberichten handelte es sich bei den beiden Toten um Soldaten. Die Polizei bestätigte zunächst zwei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen.
Warum kam es zu einem Stromausfall?
Das Fahrzeug kollidierte mit einer Ortsnetzstation. Dadurch wurde die Stromversorgung im Umfeld des Unfallortes beeinträchtigt.
Wie viele Haushalte waren betroffen?
Regionale Medien berichten von rund 1.000 betroffenen Haushalten in Alt Duvenstedt und umliegenden Orten.
Ist die Unfallursache bekannt?
Nein. Die Polizei ermittelt weiter. Ein Sachverständiger wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel hinzugezogen.
Quellenangabe:
Quellen: Polizeidirektion Neumünster/Presseportal, Kieler Nachrichten, Hamburger Morgenpost, dpa/WELT.