Wie viel Geld verdient Micaela Schäfer?
Micaela Schäfer: 1,5 Millionen Euro Schulden für Immobilien
Eine Million Euro OnlyFans-Umsatz in anderthalb Jahren, zugleich 1,5 Millionen Euro offene Kredite: Micaela Schäfer spricht über ihr Geschäft. Die Schulden gehören zu Immobilien, mit denen sie fürs Alter vorsorgen will.
Stand: 28. Oktober 2026
Micaela Schäfer hat nach eigenen Angaben noch 1,5 Millionen Euro Kreditschulden. Im Interview mit der „Berliner Zeitung“ erklärt die 42-Jährige, dass sie fünf Immobilien in Berlin als Altersvorsorge gekauft habe. Keine davon sei bislang abbezahlt. Gleichzeitig berichtet sie von einer Million Euro Umsatz, die sie innerhalb von anderthalb Jahren über OnlyFans erzielt habe.
Die beiden Summen beschreiben unterschiedliche Seiten ihrer Finanzen: Einnahmen aus dem Erotikgeschäft und laufende Immobilienfinanzierungen. Wie viel Vermögen ihr nach Abzug aller Verbindlichkeiten bleibt, lässt sich daraus nicht ablesen.
Von der Umsatzmillion bleibt nur ein Teil
Schäfer verdient seit mehr als zwei Jahrzehnten mit Erotik ihr Geld. Bezahlplattformen haben das Geschäft aus ihrer Sicht grundlegend verändert: Sie ermöglichen ihr, Inhalte selbst zu produzieren und über deren Veröffentlichung zu entscheiden.
Die genannte Million ist allerdings Umsatz. Wie viel davon bei ihr bleibt, beziffert Schäfer nicht. Eine Agentur und die Plattform verdienen mit, dazu kommen Steuern. Ihr Gewinn liege deshalb deutlich unter der Umsatzsumme. Trotzdem bleibe „viel Geld für eine Arbeit, die einem Spaß macht“, sagt sie der „Berliner Zeitung“.
Die Zahl ist damit kein Beleg für einen persönlichen Millionengewinn. Auch der genaue Zeitraum, auf den sich die anderthalb Jahre beziehen, wird in den vorliegenden Angaben nicht benannt.
Die Kredite gehören zu ihrer Altersvorsorge
Ihre offenen Verbindlichkeiten erklärt Schäfer mit Investitionen in Immobilien. Die fünf Objekte sollen sie später finanziell absichern. Bis dahin muss sie die Kredite weiter bedienen.
Mit etwa 60 Jahren hofft Schäfer, schuldenfrei zu sein. Sie knüpft diese Erwartung ausdrücklich daran, dass keine gravierenden Entwicklungen ihre Planung durchkreuzen. Einen garantierten Zeitpunkt für die vollständige Rückzahlung nennt sie damit nicht.
Aus der Kreditsumme allein lässt sich keine finanzielle Notlage ableiten. Dafür wären unter anderem die Immobilienwerte, die laufenden Einnahmen und die Höhe der Kreditraten entscheidend. Eine vollständige Übersicht ihrer Vermögens- und Schuldensituation liegt für diesen Beitrag nicht vor.
Schäfer will der Erotikbranche unterdessen treu bleiben und auch mit 50 noch vor der Kamera stehen. Ihr Geschäft soll weiter die Einnahmen liefern, mit denen sie ihre langfristigen Pläne finanziert.
Quellen und Transparenz
- Berliner Zeitung, Anne Vorbringer: „Micaela Schäfer: Durch OnlyFans habe ich in anderthalb Jahren eine Million Euro Umsatz gemacht“, Artikelansicht vom 24. Oktober 2026. Primärquelle: Interview. Die vollständige Artikelansicht ist kostenpflichtig; relevante Interviewpassagen waren über die Suchausgabe zugänglich. mobil.berliner-zeitung.de
- t-online: „Micaela Schäfer legt OnlyFans-Einnahmen offen“, 28. Oktober 2026. Ergänzender Medienbericht zum Interview. Der bereitgestellte Regional-Link war beim Abruf nicht erreichbar. t-online.de
Die Finanzzahlen beruhen auf Schäfers eigenen Aussagen. Eine unabhängige Prüfung anhand von Geschäftsunterlagen oder Kreditverträgen liegt nicht vor. Auf die Formulierung „erstmals öffentlich“ wird verzichtet, da sie durch die vorliegenden Quellen nicht hinreichend belegt ist.
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